Ich weiß, dass es Ewigkeiten her ist, dass ich das letzte Mal was gebloggt habe. Zum Teil hatte ich ein Tief, aber ich hoffe, dass ich da rauskomme. Es ist sehr hilfreich, dass es da draußen Personen gibt, die mich immer wieder mal anstupsen, und mich nicht untergehen lassen. Danke, die Meisten wissen vermutlich, dass genau sie gemeint sind, und falls ihr unsicher seid, dann seid ihr wahrscheinlich gemeint, wenn ihr mich immer wieder mal kontaktiert.
Wie auch immer, falls ihr euch dran erinnert, dass ich letztes Jahr über Lindsey Stirling gebloggt habe und sie verfolgt habt, könntet ihr bereits über die nächste Band gestolpert sein, die ich euch präsentieren möchte. Ich spreche von Pentatonix. Diese fünf Personen haben hervorragende Stimmen und verwenden sie auf eine besondere Art die einzigartig ist.
Ich will die Lieder, die ich euch empfehlen möchte, nicht länger verzögern, hier sind sie also:
Thrift Shop (Macklemore & Ryan Lewis cover): Avi hat die perfekte Bass-Stimme, und ich muss dem Refrain einfach zustimmen, this is freaking awesome (es ist verflucht großartig).
Carol of the Bells: Ich weiß, dass es die falsche Jahreszeit ist, aber das Lied zeigt eine weitere großartige Facette ihrer Arbeit.
Wie immer, genießt es! Und ich hoffe, dass ihr mich wieder häufiger lesen könnt.
Liebe Benutzer und Unterstützer des Backports-Dienstes!
Das Backports-Team freut sich, den nächsten wichtigen Schritt der Integration von Backports ankündigen zu dürfen. Personen, die debian-infrastructure-announce lesen, werden gesehen haben, dass es vergangenes Wochenende eine Archiv-Wartung gab; beginnend mit wheezy-backports werden die Pakete aus dem regulären statt einem getrennten Pool angeboten, und alle Uploads nach Backports werden über die reguläre Upload-Queue behandelt (inklusive jener für squeeze-backports und squeeze-backports-sloppy).
Für Benutzer
Was genau bedeutet das für euch? Für Benutzer von Wheezy wird sich der Eintrag in der sources.list unterschieden, eine einfache Ersetzung von squeeze nach wheezy wird nicht funktionieren. Das neue Format ist:
deb http://ftp.debian.org/debian/ wheezy-backports main
Es ist also debian statt debian-backports, und wird über das reguläre Mirror-Netzwerk angeboten. Seid dazu eingeladen, euren üblichen Mirror-Server zu prüfen, ob dieser Backports ausliefert, und holt sie euch von dort.
Für Beitragende
Was bedeutet es für beitragende Entwickler? Das Hochladen von Backports läuft nicht mehr über backports-master sondern über ftp.upload.debian.org, wie jedes andere reguläre Paket. Des weiteren, da die Pakete aus der selben Archiv-Installation geliefert werden, ist es nicht mehr notwendig, den originalen Tarball beim Hochladen mitzuschicken, da das Archiv ihn bereits kennt (ab Squeeze und später).
Desweiteren, da jetzt das Hochladen in die selbe Queue passiert, gibt es nur noch einen Keyring, der verwendet wird, und daher kein Kopfzerbrechen mehr bei abgelaufenen oder zu ersetzenden Schlüsseln. Wir werden jedoch die Regel behalten, dass eure UIDs (und auch DM-Schlüssel) zu einer ACL-Liste hinzugefügt werden müssen. Dabei geht es uns hauptsächlich darum, euch nochmal drauf hinzuweisen, dass ein hochgeladener Backport direkt zur Installation in ein stabiles System verfügbar ist und ihr daher besondere Vorsicht walten lassen sollt. Wir haben sorgfältig versucht, die alten ACLs zu übernehmen, falls ihr aber nicht mehr hochladen könnt, lasst es lasst es uns wissen, damit wir die Sache untersuchen können.
Ich habe nun wheezy-backports (und squeeze-backports-sloppy) ein paarmal erwähnt, und ihr wollt vielleicht wissen, ab wann sie verfügbar sind. Technisch gesehen gibt es sie ab sofort. Während ihr praktisch gesehen bereits dafür hochladen könnt, ist das Aufsetzen des Buildd-Netzwerks schmerzvoller als erwartet, gebt dem Buildd-Team daher einige Tage, es aufzusetzen.
Die Regeln fürs Hochladen nach wheezy-backports bleiben gleich: Pakete, die in der nächsten Suite sind, werden akzeptiert. Da Jessie noch nicht erstellt ist, wollen wir, dass ihr darüber nachdenkt, ob das Paket, das ihr hochladen wollt, im Endeffekt auch mit Jessie ausgeliefert werden wird, und dass ihr nochmal einen Blick drauf werft, wenn Jessie erstellt ist und das Paket dort einfließt in Bezug auf die Aktualisierbarkeit. Für die Zeit bis die Suite verfügbar ist, könnt ihr dies als entspannte Richtlinie zum Hochladen ansehen.
Das Gleiche gilt für squeeze-backports-sloppy: Pakete von zwei Suites nach Squeeze werden akzeptiert, was effektiv die selbe entspannte Richtlinie wie wheezy-backports oberhalb bedeutet. Bitte beachtet, dass das Hochladen nach squeeze-backports-sloppy üblicherweise auch mit einem Hochladen nach wheezy-backports einher gehen sollte, damit die Leute von squeeze-backports-sloppy auf wheezy mit wheezy-backports aktualisieren können.
Danksagungen
Zu guter Letzt wollen wir uns beim FTP-Master-Team für ihre hervorragende Arbeit danken, die dies ermöglich hat.
Die Dokumentation auf backports-master wurde aktualisiert, und falls irgendwelche Zweifel oder Fragen aufkommen, stellt sie entweder auf der debian-backports Mailingliste, oder falls es sich um sensible Themen handelt, fragt uns direkt.
Wir waren insgesamt vierzehn Teilnehmer. Die Anzahl der angegriffenen und bearbeiteten releasekritischen Fehlerberichte ist nicht ganz klar, aber es wurden über 100 Fehlerberichte begutachtet und entweder aufklärende Kommentare hinzugefügt, bei den Paketbetreuern nachgefragt, Unblock-Anfragen abgeschickt oder bereits gemeldete notiert, oder NMUs durchgeführt. Da wir uns nun bereits länger im Freeze befinden und viele einfache Fehlerberichte bereits von jenen erledigt sind, die täglich einen Fehler beheben wollen, erachte ich das als beeindruckend.
Noch zu erwähnen wäre, dass wir einige Personen motivieren konnten, die sich nicht für technisch genug hielten, um zu helfen. Ganz im Gegenteil, sie waren eine sehr große Hilfe beim Prüfen von Fehlerberichten durch die Analyse der Diskussion in einigen längeren Fehlerberichten und Upstream-Fehlerdatenbanken, oder beim Reproduzieren einiger Probleme. Ich kann nur hoffen, dass der Eindruck vom Wochenende tief genug war, um sie am Ball zu halten.
Alles in allem bin ich ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis, insbesondere in Hinsicht auf einigeandereVeranstaltungen am selben Wochenende, die das Interesse von möglichen Teilnehmern auf sich zogen. Danke an alle Personen, die vorbeigekommen sind, und ich freue mich auf möglicherweise eine weitere BSP, aber ich hoffe, dass sie dann nicht mit so vielen anderen Veranstaltungen in Konflikt steht. Danke!
Manchmal stolpert man zufällig über Künstler und verliebt sich augenblicklich in sie. In einem Chat, den ich zu einem gewissen Zeitpunkt verfolgt habe, ist ein Link zu einem Video von Lindsey Stirling fallen gelassen worden, und es hat mich augenblicklich erwischt. Sie hat Stil, und sie hat großartige Videos.
Wenn wir schon von Videos reden, hier sind sie:
Electric Daisy Violin: Dies war das erwähnte Lied. Und es hat mich berührt, insbesondere ihr Klamottenstil. Vielleicht werden ihre Beine ebenfalls eure Aufmerksamkeit erregen wie es bei mir getan haben. :)
Crystallize: Der Untertitel Dubstep Violin dieses Videos beschreibt ihren Stil am Besten. Großartige gespielt.
Shadows: Ein weiteres grandioses Lied mit umwerfendem Video.
Ich hoffe, ihr Plan, durch Europa zu touren, wird bald umgesetzt. Genießt es!
Dieses Gedicht wurde durch eine Diskussion mit einer besonderen Person ausgelöst – jedoch nicht auf die Art besonders wie im Gedicht angesprochen.
My life's hating me
But it is not a one-way:
I'm hating my life
Hate being special
I know I can help others
But what about me?
All quite supportive
Respect for my openness
And encouraging
Though, no step further
No clue how to handle me
Afraid to ask me
Hooking up with me?
Suddenly embarrassing
Just scolding words left
Want to be normal
Maybe I'll lie to myself
Though that won't work out
I am what I am
And sometimes it just pains me:
Hate being special
I'm hating my life
But it is not a one-way:
My life's hating me
Bitte spart euch die Frage, ob es mir gut geht, ich bin guter Dinge. :) Aber ich hab viel zu lange nichts geschrieben, und während der International Poetry Night auf der Debconf wurde mir klar, wie wenig es wirklich war. Daher hab ich die Idee aufgegriffen und sie verhätschelt, bis das obenstehende Stück dabei raus kam, und ich bin recht glücklich darüber. Denkt darüber nach, und ... versucht es zu genießen.
Möglicherweise interessante Randbemerkung, falls ihr euch wundert: Der Titel bezieht sich auf diesen Ausschnitt aus der ersten Futurama-Folge: I hate my life I hate my life I hate my life. :)
Wheezy kommt dem Release näher, es sind aber immer noch viel zu viele releasekritische Fehler offen. Squeeze wurde bereits freigegeben, aber es hat seitdem sogar mehr releasekritische Fehler als Wheezy angehäuft. Um diese Werte zu reduzieren, werde ich mich am Wochenende vom 23. bis zum 25. November im Linuxhotel aufhalten, und es wäre mir eine Freude, wenn ich euch dazu überreden könnte, mir bei diesem Vorhaben zu helfen.
Wie Leser meines Blogs vermuten werden wird mein Hauptziel jene RC-Fehler umfassen, die Squeeze betreffen. Ich würde mich daher freuen, wenn Leute vorbei kommen, die mir dabei helfen wollen, ich werde auch eine rasche Erklärung über die Versionsverfolgung im BTS und warum wir uns ebenfalls um Stable kümmern sollen geben, aber die Veranstaltung ist definitiv nicht nur auf Squeeze-RC-Fehler beschränkt. Zusätzlich ist es eine gute Chance, die Statistik des eigenen Schlüssels im Web-of-Trust zu verbessern, falls euer GnuPG-Schlüssel noch nicht genügend Signaturen aufweist oder ihr auf einen stärkeren umsteigen wollt.
Lest bitte die Community-Seite des Linuxhotels für Informationen, was es an Unterbringung zur Verfügung stellt. Selbst werde ich die Möglichkeit eines Doppelzimmers mit Frühstück wählen, aber es steht euch natürlich frei, euren eigenen Schlafsack und eine Unterlagsmatte mitzubringen, wenn ihr die Kosten reduzieren wollt.
Falls ihr irgendwelche Fragen habt, stellt sie mir einfach. Es wäre echt toll, wenn ihr sowohl unserem stabilen Release als auch dem kommenden stabilen Release während des Wochenendes helfen könnt, und vorbeikommen würdet! Bitte fügt euch auf der Wiki-Seite zur BSP hinzu.
Das Wichtige zuerst: Das Feedback-Formular ist repariert. Die Probleme tun mir leid.
Ich weiß nicht, ob ihr den Zeitplan der diesjährigen Debconf verfolgt habt, aber es fand eine International Poetry Night statt. Da Mermaids für mich immer noch eine wichtige Rolle spielt, aber auch weil ich immer wieder mal Gedichte schreibe, hatte ich die Idee, dort Mermaids vorzutragen. Schon allein der Gedanke daran machte mich sehr nervös.
Und dann sind Dinge passiert, wie sie nun mal passieren: Das Setup des Video-Streamings für die Debconf bereitete mir immer noch ein paar Probleme, und plötzlich war es zu spät, das Gedicht auszudrucken, da ich noch nicht mal CUPS auf meinem neuen Laptop installiert hatte. Und ich hatte es kurz zuvor nochmal durchgelesen und bemerkt, dass es sich nicht allzu flüssig liest, daher war ich unsicher, ob es überhaupt möglich wäre, es richtig vorzutragen.
Ich ging trotzdem hin. Es war echt schnuckelig in El Panal, jedoch waren durchaus einige Leute dort. Und zu meiner Überraschung haben sogar recht viele Leute aus Debian Gedichte vorgetragen. Einige in Spanisch, einige auf Englisch, aber auch eines in Japanisch, eines auf Deutsch und sogar eines in Esperanto. Ich hatte das Gefühl, dass ich wirklich auch etwas vortragen sollte. Ich war immer noch sehr nervös, aber ich habe unter Tags einige meiner Gedichte im Browser geöffnet und fing an, The Girl and the Boy niederzuschreiben, und als Fito mich ans Mikrofon rief, konnten sicher die meisten Anwesenden erkennen, wie nervös ich deswegen war.
Aber alles ging gut. Es ging sogar so gut, dass ich die Notwendigkeit verspürte, ein weiteres Gedicht vorzutragen. Ich entschied mich für that's what friends are for und schrieb es rasch bei schlechtem Licht nieder. Die Wahl war einfach, da es eines ist, das mir viel bedeutet und da bereits ein Haiku vorgetragen wurde. Es war eine sehr nette Erfahrung, diese Gedichte nicht nur zu schreiben und sie auf deviantART und in meinem Blog zu veröffentlichen, sondern auch direkt Live vor anderen vorzutragen.
Dann gab es eine Pause. Ehrlich gesagt dachte ich, es war bereits vorbei, aber sie fingen mit einem zweiten Durchgang an. Und irgendwie gefiel es mir, wie der Abend verlief, daher suchte ich nach noch einem Stück zum Vortragen. Ich entschied mich für Strange – und Jonathan bestand darauf, es ins Spanische zu übersetzen und seine Version ebenfalls vorzutragen. Seine Version war nicht als Haiku verfasst, aber ich denke, es war trotzdem eine sehr nette Idee. Es kam scheinbar gut an, aber da ich nicht Spanisch spreche, kann ich nur hoffen, dass er es schaffte, die Gefühle zu transportieren, die ich in dieses kurze Stück gesteckt habe. Ich bin überzeugt, dass er es gut gemacht hat. :)
Als letztes Stück hab ich mich für ein weiteres kurzes entschieden, dieses Mal war es auf Deutsch, Wahre Liebe. Ich denke, dass ich es geschafft habe, die Gefühle davon zu vermitteln, indem ich an gewissen Stellen Pausen gemacht habe, obwohl ich befürchte, dass es die wenigsten Leute verstanden haben, da es ... nun, auf Deutsch ist.
Nochmals erwähnt, eine gute Anzahl der Leute, die Gedichte vorgetragen haben, waren von Debian, ich denke sogar, dass es mehr als die Hälfte waren. Und ich frage mich: Wann wird der CfP für die Debconf nächstes Jahr geöffnet, damit wir versuchen können, diese Veranstaltung regelmäßig auf der Debconf zu etablieren? Und wer weiß, vielleicht finde ich dann ja den Mut, Mermaids wirklich vorzutragen ...
Es ist jetzt beinahe sieben Jahre her, dass ich Mermaids geschrieben und veröffentlicht habe. Es war ein wichtiger Schritt in meinem Leben, öffentlich einzugestehen, was ich über mich selbst herausgefunden habe, wie ich mich fühle und mich selbst identifiziere. Es war ohne Frage ein sehr wichtiger Punkt in meinem Leben.
Ein Jahr später gab es die Debconf6 in Mexiko, die wohl genauso wichtig war. Ich habe zum ersten Mal einen Rock getragen, und das für die gesamten zwei Wochen. Es war ein großartiges Gefühl der Freiheit, und ich wusste, dass ich angekommen war. Ich hab mir damals auch meinen Bart abrasiert.
Und seitdem? Nun, ich hab mich auf gewisse Art auf diese zwei Wochen jedes Jahr beschränkt. Die Debconf ist mein Hafen, die Debconf ist mein zu Hause. Hier erlaube ich es mir, ich selbst zu sein. Debian ist meine Familie. Und wie in jeder Familie gibt es natürlich auch Leute, die es nicht verstehen, aber das stört nicht. Es passt einfach, mich in dieser Gruppe auf die Art und Weise auszudrücken, wie ich mich fühle.
Offenbar hilft mir das Ausland, mehr Selbstbewusstsein aufzubauen, und auch auszustrahlen. Ich habe nie sonderlich viele seltsame Blicke geerntet. Ganz im Gegenteil, als ich mal zu Hause in Wien im Rock zu einer Akzeptanzveranstaltung für Homosexuelle ging, gab es eine Gruppe Schwuler, die auf mich gezeigt haben und über mich gewitzelt haben. Eine ziemlich interessante Erfahrung, man könnte meinen, dass Leute, die sich mehr Akzeptanz wünschen, es auch schaffen, mehr Akzeptanz und Toleranz anderen gegenüber zu zeigen ...
Jedoch glaube ich nicht, dass ich jemals einen Schritt in die Richtung machen werde, meinen Körper in einen weiblichen zu verwandeln. Es war für mich ein wichtiger Schritt, die Wahrheit über mein Innerstes herauszufinden, und ich habe es auch geschafft, meinen männlichen Körper anzunehmen. Ich kann es natürlich verstehen, dass es anderen schwer fällt, das zu verstehen – sowohl Leute, die sich nicht in meiner Situation befinden als auch Leute, die sich in der Situation befinden, physische Anpassungen vorzunehmen, um wieder froh sein zu können. Aber das ist nun mal, was ich bin: Contents may vary from packaging (der Inhalt unterscheidet sich von der Verpackung).
Das hat jedoch ein inneliegendes Problem: Da ich (üblicherweise) keine weibliche Optik anstrebe (abgesehen von meinem Rock während der Debconf), sprechen die Leute über mich in der männlichen Form, selbst wenn, oder gerade, besonders wenn sie meinen Spitznamen Rhonda verwenden. Das verstört mich immer, insbesondere wenn es von Personen kommt, die ich als Freunde bezeichnen würde. Man möchte meinen, dass Leute, mit denen man durchaus auch Dinge aus dem Privatleben teilt, jene wären, die einen besser verstehen als andere. Aber so sieht's nun mal aus, und ich kann die Probleme damit ja durchaus auch verstehen: Ich gebe ihnen keine optische Hilfe, um ihre Gedanken zu sortieren.
Ich habe zu meinem Körper Vertrauen gefasst, und wie die Meisten von euch wohl wissen, hab ich einen Sohn, den ich über alles liebe (und in diesen zwei Wochen wie verrückt vermisse), frei heraus gesprochen: Ich weiß also, wie man die damit zusammenhängenden Werkzeuge verwendet. Ich werde aber nicht den Weg beschreiten, dahingehend anzupassen, weiblich zu werden, nur um die Leute zu überreden, dass ich tatsächlich die weibliche Person bin, als die ich mich fühle. Es kann für euch schwer sein, das zu verstehen, es kann auch schwer sein, es zu akzeptieren – es ist für mich auch hart, um die Anerkennung zu kämpfen, von der ich dachte, dass sie ein eindeutiger Bestandteil des Begriffs der Freundschaft ist.
Ich habe tiefsten Respekt vor den Personen, die es als Notwendigkeit erachten und die Stärke haben, ihren Körper ihren Gefühlen anzupassen. Das ist jedoch nicht mein Weg. Ich hab so bereits mit genügend Unsicherheiten zu kämpfen, und ich brauch nicht noch eine weitere in Bezug darauf, dass ich meinen Körper nach der OP nicht mehr so annehmen könnte, wie ich es jetzt tu. Es ist für mich nicht wichtig genug, um meinen Platz zu finden. Mein Platz ist hier, mein zu Hause ist die Debconf.
Dies ist die dritte Zusammenfassung meines Erschlagens von squeeze-RC-Fehlern. Wenn ihr einen Blick auf die Fehler-Grafik werft, werdet ihr bemerken, dass die blaue Linie über einen Zeitraum von zwei Wochen hinweg ein wenig nach oben gewandert ist. Ich würde natürlich gerne behaupten, dass es damit zusammenhängt, dass das Bestätigen des releasekritischen Fehlers 618728 von samhain mich die Zeit gekostet hat (tatsächlich hab ich ihm die Zeit gegeben, sich zu beenden), aber ehrlich gesagt hab ich mich einfach anderen Dingen zugewandt. Ich kehrte jedoch mit Rache zurück, hier ist also die Liste der Fehler, die ich seit dem letzten Bericht in squeeze erschlagen habe:
Hier kommt der zweite Eintrag in meiner Serie über das Erschlagen von release-kritischen Fehlern in squeeze. In einem Kommentar zu meinem letzten Blog-Eintrag wurde gefragt, ob man das überhaupt als ordentliches Erschlagen von release-kritischen Fehlern erachten kann. Tatsächlich waren weder Patches noch das Hochladen von Paketen beteiligt, nur die Behandlung des BTS. Das bedeutet aber nicht, dass diese Fehler nicht als squeeze zugehörig angesehen wurden. Man könnte den aktuellen Einsatz als das ausmisten von »falschen« Fehlern erachten, damit die Liste nützlicher wird und man bei den Paketbetreuern nachfragen kann, die tatsächlichen Probleme zu beheben.
Man kann zumindest in dieser Grafik sehen, dass die blaue Linie seit dem Jahreswechsel kontinuierlich nach unten wandert statt sich wie davor weiter nach oben zu bewegen. Und ich hoffe, dass ich es schaffe, sie noch für einige Zeit unter der grünen Linie zu halten. Ich möchte mich auch beim Release-Team und den FTP-Master bedanken, dass es möglich war, die mehrfachen Fehlerberichte darüber, dass der waf-Binärblob nicht die bevorzugte Art zur Änderung ist, aus den squeeze betreffenden Fehlerberichten rauszuhalten und sie für das aktuelle stabile Release zu ignorieren – die für die Behebung notwendigen Änderungen wären ein gutes Stück zu tiefgreifend für ein Stable-Update.
Ich bin froh, dass ich es geschafft habe, am Ball zu bleiben und mir sogar einen hübschen Spielraum aufzubauen für den Fall, dass ich mal eines Tages nicht die Anstrengungen reinsetzen kann und trotzdem mehr Fehler erschlagen habe als es Tage im Jahr bis dato gegeben hat. Derzeit stehe ich bei 60 Fehlern in 39 Tagen. Das gibt mir ein gutes Gefühl. :)
Die folgende Ankündigung wurde faulerweise von der Ankündigung von Paul Wise kopiert. Es gibt eine Sache, die ich gerne hinzufügen möchte: Die Screenshots, die auf screenshots.debian.net eingereicht und gesammelt werden, sind auf den Paket-Webseiten (sowohl Debian als auch Ubuntu) zu sehen und werden auch vom software-center-Paket verwendet, sie helfen daher Leuten, einen ersten Eindruck von Paketen zu erlangen, die sie installieren würden.
Habt ihr euch jemals gefragt, wie man Debian/Ubuntu helfen kann? Macht es euch Spaß, neue Spiele zu entdecken und sie zu spielen? Dann mögt ihr vielleicht zur Games-Screenshot-Party kommen! Wir hoffen, dass die Party Spaß machen wird, einfach und ein Weg mit geringem Aufwand ist, um mitzuhelfen.
Das Debian/Ubuntu-Games-Team organisiert eine halbtägige Screenshots-Party am Wochenende des 25.-26. Februar, um Screenshots für alle in Debian/Ubuntu verfügbaren Spiele zu erstellen.
Falls ihr Interesse habt, daran teilzunehmen, fügt bitte eure Verfügbarkeit zur hinter der Ankündigung verlinkten Umfrage hinzu, damit wir einen Überblick über die Teilnehmer bekommen und wann die Zeit für die Leute günstig ist, die mitmachen wollen.
Wir freuen uns darauf, viele Spiele zu spielen, Screenshots zu machen und auf eine fröhliche Zeit, und hoffen, euch alle dabei zu begrüßen!
Als eine Art von Neujahrsvorsatz hab ich wieder damit angefangen, an release-kritischen Fehlerberichten für squeeze zu arbeiten. Die Anzahl ist einfach zu groß, um gesund zu sein, aber sie ist zumindest (noch) unter der Anzahl der release-kritischen Fehlerberichte für unstable.
Es wird ein ungleicher Kampf bleiben, da es so aussieht, dass durchaus einige Leute daran arbeiten, release-kritische Fehlerberichte in unstable zu bearbeiten, aber jene die an den release-kritischen Fehlerberichten für stable arbeiten, sind wenige, selbst wenn man bedenkt, dass es sich um eines unserer unterstützten Releases handelt und daher doch etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte, zumindest von den entsprechenden Paketbetreuern selbst.
Hier also die Liste, die ich bis jetzt geschafft habe:
Nein, weder mein Blog noch ich sind Tod. Es passieren einfach nur viel zu viele Dinge seit der diesjährigen Debconf, die mich ein wenig aus der Bahn bringen. Ich habe zumindest das Tagesgeschäft geschafft und meine Pakete in Form sowie die Backports-Queue sauber gehalten, und das war's auch schon wieder.
Ich habe keine Ahnung, ob sich das in absehbarer Zeit ändern wird, aber ich will euch auf eine Veranstaltung hinweisen, bei der ihr mich nächste Woche antreffen könnt: Es gibt ein Global-2000-Geburtstagsfest am Donnerstag, dem 20., im WUK, falls ihr also zu der Zeit in Wien seid, kommt vorbei und genießt einige großartige Bands.
... was mich zu einer der Wiener Lokal-Bands bringt: Heinz aus Wien. Es gibt sie bereits weit mehr als 10 Jahre und sie rocken immer noch. Hier sind einige Beispiele ihrer Lieder, wie immer:
Lieb im Prinzip: Ein ziemlich pointiertes Lied über Beziehungen.
Ich hab mit Tocotronic Bier getrunken: Recht witziges Lied aus ihrer Anfangszeit, und witzigerweise behaupten Leute regelmäßig, dass es von einer anderen Band gespielt wird ...
Ein neues Monat, ein weiteres Games-Team-Treffen im IRC. Dieses mal wurde entschieden, es wieder am Sonntag abzuhalten, die Zeit wurde auf 10 Uhr UTC festgesetzt. Um herauszufinden, was das in eurer Zeitzone bedeutet, ruft den Befehl date -d '2011-06-26 10:00 UTC' in einem Terminal auf. Die Tagesordnung kann wie immer im Wiki gefunden werden.
Falls euch die Zeit und die Tagesordnung nicht passen, schreibt euch bitte auf unserer Mailingliste ein, um über die Diskussion der Tagesordnung und der Zeit für das nächste Treffen informiert zu werden und eurer Stimme Gehör zu verschaffen. Bitte beachtet, dass die Tagesordnung noch nicht abgesegnet ist, dazu könnt ihr also durchaus noch eure Meinung abgeben.
Genießt es, und kommt vorbei, wenn euch das Verbessern der Paketierung von Spielen in Debian und deren zukünftige Entwicklung am Herzen liegt!
Hier handelt es sich um eine ganz besondere Person. Er ist ein sehr bekannter Liedermacher, zumindest in deutschsprachigen Ländern, da er auf Deutsch singt. Er war bereits als ich ein Kind war diese besondere Person mit seinen Texten, und schreibt nach wie vor seine Lieder auf seine ihm eigene besondere Weise. Es handelt sich um Reinhard Mey, und wenn ihr Deutsch versteht und ihn bisher nicht bemerkt habt, habt ihr viel versäumt.
Die Lieder, die ich euch hier präsentiere, sind dadurch besonders, dass sie sich alle auf dem besonderen Sammelalbum Mein Apfelbäumchen wiederfinden. Die Widmung, die er für das Album geschrieben hat, ist ebenso besonders:
Ich glaube, Kinder zu haben ist das aufregendste Abenteuer, das wir erleben können. Es ist der schwerste Beruf und die größte Herausforderung, die ich mir denken kann, und die glücklichste Erfahrung zugleich. Ich bin dankbar dafür! Dies sind die Lieder, die ich bis heute dafür geschrieben habe. Mein Anteil aus dem Erlös dieser Schallplatte gebe ich der Hilfe für krebskranke Kinder.
Hier also nun die Lieder:
Mein Apfelbäumchen: Dieses Lied gab dem Sammelalbum seinen Titel. Extrem berührend, und es treibt mir regelmäßig Tränen in die Augen... Einfach herzig.
Keine ruhige Minute: Hierbei handelt es sich um eine Live-Version des Liedes mit einer längeren Einleitung, die für sich selbst schon hörenswert ist.
Menschenjunges: Ein nachdenkliches Lied über die Gedanken, die einem so durch den Kopf gehen, wenn man sein Kind zum ersten Mal sieht.
Genießt es! Und wenn ihr es Wert findet, unterstützt solch besondere Menschen.
Wann auch immer man mich nach einer Kalender-Anwendung gefragt hat, insbesondere eine textbasierte, habe ich die Leute dazu ermutigt, pal zu versuchen. Ich habe immer die Optik geliebt, der interaktive Modus ist hilfreich, es hat die Möglichkeit, die Ausgabe im HTML-Format zu erstellen, damit man den Kalender in eine Webseite einbauen kann, E-Mail-Format-Ausgabe für eine tägliche Erinnerungsmail, und weitere nützliche Möglichkeiten. Ich habe sogar eine Datei mit den österreichischen Feiertagen dafür erstellt, die zum Nutzen aller Benutzer ins ursprüngliche Projekt eingeflossen ist.
Falls ihr es noch nicht ausprobiert habt und nach einer Kalender-Anwendung sucht, die auf sehr flexible Art und Weise wiederholende Veranstaltungen und Kategorien unterstützt, werft auf jeden Fall einen Blick drauf.
Ich bin mit pal nach wie vor zufrieden, jedoch hat mir jemand kürzlich ein anderes Werkzeug im IRC vorgeschlagen, und das war wyrd. Auf den ersten Blick schien es recht vielversprechend, daher habe ich damit begonnen, mich damit zu beschäftigen. Meine erste Aufgabe war es, die vorher erwähnte pal-Datei für die österreichischen Feiertage in das remind-Format umzuwandeln. remind ist das Backend für wyrd, und die Definitionssprache dürfte sehr mächtig sein. Es hat mich jedoch ein wenig Zeit gekostet herauszufinden, wie man von Ostern abhängige Feiertage damit definiert, die Beispiele haben mich leider in die falsche Richtung geführt. Dies ist ein Teil dessen, was ich jetzt verwende: REM [trigger(easterdate(current())-47)] +6 TAG noweight MSG Faschingsdienstag %b
Die Optik und Ansicht von wyrd unterscheidet sich von pal in mehreren Dingen. Wo die Feinheit von pal eine reine Tagessicht ist, skaliert wyrd in (auch halben oder viertel) Stunden. Des weiteren bietet wyrd die Möglichkeit, die Farbe abhängig von der Auslastung unterschiedlich einzufärben. Natürlich ist es auch möglich, Einträge von der Gewichtung eines Tages auszunehmen. pal auf der anderen Seite kann unterschiedliche Kategorien verschieden einfärben.
Entscheidet selbst, was ihr wirklich braucht, testet es, und ... genießt es!
Manchmal werden euch Leute sagen, was ihr tun sollt. Manchmal werden sie euch sogar anschreien, wenn ihr eine einfache Frage stellt, warum sie etwas gemacht haben wollen, weil es für sich gesehen nicht direkt ersichtlich ist. Und andere mischen sich dann auch noch ein, einfach weil es Spaß macht ...
Glücklicherweise handelt es sich hierbei um MEIN Leben, und ich bestimme, wieviel Missbrauch ich gewillt bin zu ertragen, ganz besonders bei freiwilliger Arbeit, für die ich mich nicht mal gemeldet habe sondern die mir auferlegt wurde. Streckenweise durch meine Hingabe dafür, Qualität in die Sache hinein zu bekommen und weil andere diese Bereiche einfach vernachlässigen, diese aber trotzdem erledigt werden müssen, egal wie wenig Respekt den Personen entgegengebracht wird, die sich in diesen langweiligen Bereichen engagieren.
Das Thema Es ist MEIN Leben ist ein sehr altes, und daher ist es kaum überraschend, dass einige Lieder dazu über die Zeit hinweg entstanden sind. In meinem vorhergehenden Blog-Eintrag habe ich über unterschiedliche Interpretationen geschrieben, einige Rückmeldungen haben angedeutet, dass ich es nicht klar genug herausgearbeitet habe, dass ich wirklich unterschiedliche Interpretationen des selben Textes gemeint habe, nicht nur reguläre Cover-Versionen.
Der folgende Satz von Liedern ist auf andere Weise besonders: Es dreht sich um den selben Lied-Titel und umfasst daher ebenfalls verschiedene Bands.
Dr. Alban: Beginnen wir mit einem recht alten Lied.
No Doubt: Dies ist die Band, mit der Gwen Stefani bekannt wurde.
Bon Jovi: Egal was ihr über Bon Jovi denken mögt, sie haben auf jeden Fall einige berührende Lieder geschrieben.
Wie immer, genießt es! Und denkt darüber nach, wie ihr mit anderen interagiert. Ich bin mir auch darüber bewusst, dass ich manchmal selbst über's Ziel hinaus schieße, niemand ist perfekt. Was jedoch einen Unterschied macht, ist die Bereitschaft zu lernen, und insbesondere: sich zu entschuldigen. Am Ende zählt jedoch nur eins: Es ist MEIN Leben!
Beinahe alles im Leben lässt sich auf die selbe problematische Thematik zurückführen: Die Menschen lesen verschiedenes in das hinein, was sie lesen, und interpretieren es regelmäßig auf eine Art, für die es nicht gedacht war. Es sieht so aus, als ob sich in gewissen Bereichen eine Kultur breit macht, die Dinge negativ zu interpretieren statt sie positiv zu sehen oder nachzufragen, wie sie tatsächlich gemeint waren, die dazu führt, dass wie man (nicht) zusammenarbeitet sondern stattdessen gegeneinander oder an einander vorbei. Zeitweise würde ich es gerne auf Sprachbarrieren zurückführen, oder auf kulturelle Unterschiede, es passiert jedoch mit Leuten aus allen Ebenen, diese Begründung wäre daher sehr einfach.
Selbst Künstler schaffen dies zu tun, und in diesem speziellen Bereich entsteht daraus etwas extrem Kreatives und Gedankenvolles. Dieser Blog-Eintrag enthält daher drei Lieder – und sechs Videos: Zwei verschiedene Interpretationen des selben Textes. Vielleicht schafft es das dies, bei einigen einen Denkprozess anzustoßen, ob die Interpretation, die man für eine bestimmte Situation gefunden hat, voreingenommen wirkt oder einfach nur aus dem falschen Blickwinkel betrachtet wurde.
Imagine (The Beatles gegen A Perfect Circle): Es lässt mich schaudern, was eine andere Musik aus dem selben Text machen kann. Die verschiedenen Videos, die es zu dieser Interpretation gibt bringen mich sogar zum heulen, und da das offizielle Video in eurem Land geblockt sein könnte, hab ich eines der privat erstellten ausgewählt.
Mad World (Tears For Fears gegen Gary Jules): Vermutlich habt ihr das Original nicht gekannt (Tears For Fears ist eigentlich für andere Lieder bekannt) sondern nur das Cover, das im Soundtrack von Donnie Darko enthalten ist.
Drive (R.E.M. gegen R.E.M.): Ihr habt richtig gelesen: Eine Band, die sich selbst neu interpretiert ist selten, aber es passiert. Und ja, als ich diese Live-Version damals gehört habe, war es eine ziemlich erleuchtende Situation.
Genießt es!
Eine Sache möchte ich noch erwähnen, und das sind zwei Querverweise zu vorherigen Blogeinträgen. Zum ersten Lied, James Iha hat als Gitarrist in The Smashing Pumpkins gespielt, bevor er A Perfect Circle beigetreten ist. Der zweite Verweis geht zu meinem vorhergehenden Blog-Eintrag über die Wise Guys: Sie haben Mad World ebenfalls gesungen, in der Interpretation von Gary Jules aber natürlich A Capella.
Es dreht sich ein gesamter Geschäftszweig um Lebensweisheiten. Sie werden als Geschenke für Freunde gekauft, um sie aufzumuntern, sie sind dazu gedacht, einem durch schwierige Zeiten zu helfen. Ich seh nur ein riesen Problem dabei:
Wenn man sie wirklich braucht, kann man sie nicht annehmen.
Wenn man sie annehmen kann, braucht man sie nicht.
Wie Evgeni Golov bereits gebloggt hat, wird es am kommenden Samstag das nächste IRC-Treffen des Debian/Ubuntu-Games-Teams geben. Diesmal wird es am 30. April um 12:00 UTC in #debian-games auf irc.oftc.net stattfinden, falls ihr also daran interessiert seid, dem Games-Team wieder Leben einzuhauchen, mitzuarbeiten oder euch fragt, wie ihr helfen könnt, kommt vorbei. Die Tagesordnung enthält durchwegs Dinge, die beim ersten Treffen liegen geblieben sind, schaut dazu bitte in die Seite zum Treffen.
Mein Bruder lud mich auf das Konzert der Wise Guys ein, einer deutschen Acapella-Gruppe. Es ist eine dieser besonderen Gruppen, die es schaffen, eine hervorragende Live-Show zu geben und diesen besonderen Augenzwinkern-Humor in einem guten Teil ihrer Lieder haben. Hier folgt jedoch eine Auswahl an Liedern, die mir helfen, die Stimmung zu heben, ihr seid herzlich dazu eingeladen, weiterzusuchen.
Jetzt ist Sommer: Das erste Lied, das ich von ihnen gehört habe und das mich dazu verführt hat, diese Band weiter zu untersuchen. Und ja, es ist wahr, der Sommer ist ein inneres Gefühl, nicht etwas das von außen kommt.
Lass die Sonne scheinen: Es fühlt sich wie eine Fortsetzung des vorhergehenden Liedes an. Und es hilft definitiv.
Am Ende des Tages: Egal wie euer Tag war, was am Meisten zählt sind die Leute, an die ihr am Ende des Tages denkt.
Ich hoffe, ihr werdet sie genauso wie ich genießen können. Zumindest ist es ihnen möglich, mich aufzumuntern.
Wenn ihr an vergangenem Freitag nicht Online ward, habt ihr vermutlich die große Neuigkeits-Ankündigung auf den verschiedenenCommunity-Distributions-Webseiten verpasst. Die Leute fingen an sich zu fragen, ob es ein Aprilscherz oder ernst gemeint sei. Dieser Blog-Artikel soll ein wenig mehr Licht in die Sache bringen und einen Kommentar aufgreifen, der dazu eingegangen ist.
Wenn ihr zum Eintrag in den Nachrichten auf der Debian-Seite geht, bekommt ihr die Bestätigung, dass es sich tatsächlich um einen Aprilscherz gehandelt hat. Die Idee, etwas in Zusammenarbeit mit anderen Distributionen zu machen, kam mir beim Gedanke an den Scherz, den sich verschiedene Web-Cartoon-Seiten vergangenes Jahr (oder ist das bereits zwei Jahre her?) erlaubt haben: Sie haben ihre Einstiegsseiten mit der Seite eines anderen Cartoonisten ersetzt. Meine ursprüngliche Idee ging ebenfalls in diese Richtung. Ich hab daher damit begonnen, die Kontakte zu den verschiedenen Distributionen zusammenzusuchen, ich hab mich auf die großen Namen im Community-Distributions-Sektor beschränkt.
Da meine Zeit im Augenblick durch die Renovierung des Hauses, in das wir bald einziehen wollen, stark eingeschränkt ist, wusste ich, dass ich andere innerhalb von Debian einbinden musste. Ich wollte jedoch nicht zu viele Leute mit einbeziehen, aus mehreren Gründen: Es sollte eine Überraschung für so viele als möglich bleiben, und noch wichtiger, ich wollte andere Distributionen nicht durch eine allzu große Debian-Beteiligung vertreiben. Das ist mit auch der Grund, warum ich nicht viele Debian-basierte Distributionen kontaktiert habe.
Erste Kontakte wurden geknüpft, ein dedizierter IRC-Kanal für die Koordinierung verwendet, und beteiligte Personen sind beigetreten. Dann passierte die Sache, für die die Freie-Software-Community so bekannt ist: Zusätzliche Ideen flossen ein, zwei Personen haben mich unabhängig von einander gefragt, ob es nicht besser sei, statt einer weiterführenden Ersetzung der Einstiegsseite auf allen die selbe Seite darzustellen. Und eine Person fügte hinzu, dass ein dazu passender Nachrichten-Eintrag Sinn ergeben würde.
Das war der Punkt, an dem wir über Texte nachdenken mussten, die wir in zwei Dinge zu stecken hatten: Den Nachrichten-Eintrag und die Ersetzungsseite selbst. Zu diesem Zeitpunkt hat Alexander einen Projekt-Namen mit Hintergrund eingeworfen. Francesca begann die Nachrichten-Seite zu entwerfen, ich habe sie mit Zitaten versehen und andere darum gebeten, zu ihren Distributionen passende hinzuzufügen. Klaas zauberte eine Vorlage für die Ersetzungsseite hervor, die wir angepasst haben. Glücklicherweise waren wir schlussendlich fünf Distributionen und die Farben der Banner passten recht gut zu jenen der Distributionen (bis auf eine, wir mussten auch die Farbe eines Banners anpassen).
Die Danksagungen
Alle waren bereit, und alles ging gut. Und es hat durchaus für Aufmerksamkeit gesorgt. Dieser Blog-Artikel wurde als Danksagung an die folgenden Leute geschrieben:
Für Arch Linux: Pierre Schmitz und Dieter Plaetinck – Danke für die Mitarbeit trotz der kurzen Vorlaufzeit!
Für Debian: Alexander Reichle-Schmehl (Danke für den Namen!), David Prévot, Francesca Ciceri (danke für das Sammeln von Kontakt-Informationen!) und Martin Zobel-Helas (Danke für die Änderungen an der Webserver-Konfiguration).
Für Gentoo: Robin H. Johnson – Danke für das beste Zitat in den Nachrichten!
Für Grml: Michael Prokop – Danke für die großartige Live-CD und deine Einwürfe!
Für openSUSE: Thomas Schmidt und Klass Freitag – Danke für den perfekten Vorschlag der Webseite und die optisch beste Aufbereitung der Nachrichten!
... und am Meisten Dank gebührt jener Person von der Distribution, die schlussendlich doch nicht teilnahm und daher ungenannt bleibt: Riesen Dank in diese Richtung für die unbezahlbare Mitarbeit. Die eigentliche Idee mit dem zusätzlichen Nachrichten-Eintrag sowie die Anpassung des Canterbury-Logos kam von jener Person.
Ich hoffe, ich hab niemanden vergessen. Es gab sicher in den anderen Distributionen weitere Beteiligte, und ich denke, dass die genannten Personen nicht von allen gewusst haben, die seitens Debian daran beteiligt waren. Seid dazu eingeladen, in den Kommentaren die fehlenden Namen einzubringen.
Rückmeldungen behandeln
Lasst mich zu guter Letzt noch auf eine Rückmeldung eingehen: Jemand behauptete, dass der wirkliche Witz an diesem Scherz der war, dass wir eine Zusammenarbeit als Witz erachten würden. Tatsächlich ist jedoch das komplette Gegenteil der Fall. Dass es möglich war, die Sache durchzuziehen, sollte Beweis genug sein, dass die Grenzenüberschreitende Zusammenarbeit wirklich möglich ist. Und die Hintergrundinformation in den Neuigkeiten der Ersetzungsseite ist echt. Ebenfalls ist mein persönliches Zitat in den Nachrichten todernst gemeint. Ich bin der Meinung, dass DEX eine eingeschränkte Sichtweise hat und nur einen Teil des Problems angeht.
Unglücklicherweise bedarf es, damit solch eine Anstrengung tatsächlich stattfinden kann, Personen mit einem langen Atem und ebensolcher Hingabe dafür. Anstrengungen wie VCS-PKG und das Projekt Freedesktop Games sind mehr oder weniger eingeschlafen. Selbst wenn sich viele Personen darüber einig sind, dass stärkere Zusammenarbeit eine gute Sache ist, passiert das an der Basis kaum. Ich bin froh darüber, dass bei einigen Paketen, die ich betreue, ein Austausch zwischen den Paketbetreuern der verschiedenen Distributionen passiert, um generelle Probleme zu vermeiden. Wenn es nicht im Großen durchsetzbar ist, sollte es zumindest im Kleinen versucht werden.
Ich möchte einen Eintrag in den Updates der Ersetzungsseite erneut besonders hervorheben: Der CrossDistro-Track auf der diesjährigen FOSDEM. Er war mehr als ertragreich, auf verschiedenen Ebenen. Soweit ich gehört habe, haben auch viele Diskussionen abseits der Vorträge stattgefunden, und Verbindungen wurden geknüpft. Es ist nicht gänzlich unwahrscheinlich, dass dies nächstes Jahr erneut stattfinden wird.
Danke daher, dass euch dieser Aprilscherz gefallen hat, danke an alle, die mitgeholfen haben, ihn durchzuführen, und besonderen Dank an jene, die es zum Nachdenken angeregt hat, wie man die Zusammenarbeit verbessern könnte!
Gestern wurde ich auf lxc hingewiesen, als ich mich gefragt habe, was mit openvz in unstable passiert ist (was unglücklicherweise überhaupt nicht in den Changelogs des Kernel erwähnt ist, aber das ist eine andere Geschichte). Ich hab mich daher ein wenig damit auseinandergesetzt. Nach den ersten Experimenten damit habe ich es für etwas befunden, mit dem ich mich gerne weiter beschäftigen will, und ich möchte die Probleme, die mir dabei untergekommen sind, mit euch teilen, damit ihr sie nicht selbst lösen müsst.
Zu allererst, LXC verwendet die cgroup-Kernel-Fähigkeit zur Verwaltung der Ressourcen. Das entsprechende Dateisystem wird nicht standardmäßig eingebunden, und es ist LXC auch egal, wo es eingebunden wird, es muss nur vorhanden sein. Es sieht so aus als wäre /sys/fs/cgroup der richtige Ort (siehe 601757), daher einfach die Zeile cgroup /sys/fs/cgroup cgroup defaults 0 0 in die Datei /etc/fstab einfügen und mittels sudo mount cgroup für's laufende System einbinden.
Als nächstes scheint es so als ob Bridging der De-facto-Standard fürs Netzwerk mit lxc ist; da ich es aber auf meinem Notebook unterwegs verwenden will, kann ich die Bridge nicht mit einer bestimmten Schnittstelle verbinden. Um dies zu bewerkstelligen, benötigt man das Paket bridge-utils installiert, und des Weiteren ist folgendes der Ansatz, den ich gewählt habe. Ich habe dieses Schnipsel in /etc/network/interfaces hinzugefügt:
Das wird die Bridge hochbringen und als Gateway agieren. Für das laufende System ist sudo ifup br0 aufzurufen. Um den Host tatsächlich als Gateway fungieren zu lassen, muss natürlich ip_forward aktiviert werden. Dazu habe ich die Zeile net.ipv4.ip_forward=1 in /etc/sysctl.d/local.conf eingetragen (und für das laufende System 1 nach /proc/sys/net/ipv4/ip_forward geschrieben).
Da ich ferm zur Konfiguration der Firewall auf meinem Notebook verwende, musste ich ein paar Teile in dessen Konfiguration hinzufügen. Dies ist rein der Teil, der hinzugefügt werden muss, arbeitet ihn in eure vorhandene Konfiguration ein:
table filter {
chain INPUT {
# DNS-Anfragen aus den LXContainern erlauben
proto (udp tcp) dport domain source 10.80.80.0/24 ACCEPT;
}
chain FORWARD {
# LXContainer ins Netz lassen
source 10.80.80.0/24 ACCEPT;
}
}
table nat {
chain POSTROUTING {
# NAT für LXContainer
source 10.80.80.0/24 MASQUERADE;
}
}
Für's DNS habe ich dnsmasq installiert, damit ich nicht die Datei /etc/resolv.conf innerhalb der Container jedes Mal beim Wechseln von Netzwerken ändern muss.
Bis hier ging es um den Host-Teil, jetzt kommen wir zu den tatsächlichen Containern. Es gibt als Hilfs-Skript /usr/lib/lxc/templates/lxc-debian, das sich debootstrap bedient, um eine chroot-Umgebung mit lenny aufzusetzen – zumindest ist dies im Squeeze-Paket fest kodiert, sowie auch die Verwendung von cdn.debian.net. Kopiert das Skript und passt es an eure Bedürfnisse an, falls euch das notwendig erscheint. Soweit ich es verstanden habe wird erwartet, dass die Container unter /var/lib/lxc gespeichert werden, ich habe noch nicht probiert, sie wo anders abzulegen. Dies war meine Befehlszeile dafür: sudo /usr/lib/lxc/templates/lxc-debian -p /var/lib/lxc/vm0
Ein wenig später befinden sich unterhalb des Verzeichnisses zwei Einträge: Die Datei config und das Unterverzeichnis rootfs, in dem sich das erstellte Basissystem der Distribution befindet.
Nun kommt die Konfiguration des Containers. Öffnet die Datei config mit eurem bevorzugtem Editor und fügt die folgenden Zeilen am Ende hinzu:
Die Zeile network.name ist auskommentiert, es ist auch der interne Standardname; man kann ihn jedoch nach belieben anpassen. Vorsicht, obwohl dies der dokumentierte Ansatz ist, funktioniert dies nicht für Debian-Container. Es wird immer versuchen, die IP-Adresse über dhcp zu ermitteln, lxc.network.ipv4 hat hier keine Bedeutung. Wir müssen innerhalb des rootfs die Datei etc/network/interfaces editieren, damit sie wie folgt aussieht:
auto lo
iface lo inet loopback
auto eth0
iface eth0 inet static
address 10.80.80.80
netmask 255.255.255.0
gateway 10.80.80.1
Ich schlage vor, die Dateien config und interfaces in dem Zusammenhang mit den ipv4-Einstellungen gleich zu halten, damit man bei einer Korrektur durch Upstream keine Überraschungen erlebt. Wir müssen ebenfalls wie bereits zuvor erwähnt die Einträge zum nameserver innerhalb des rootfs in der Datei etc/resolv.conf auf nameserver 10.80.80.1 umstellen.
Nun ist es an der Zeit, den Container zu starten und sich einzuloggen! sudo lxc-start -n vm0 -d startet den Container im Hintergrund, und sudo lxc-console -n vm0 präsentiert einem das Login zum Container. Das Standard-Passwort für den root-Benutzer ist root, klarerweise sollte man das ändern, bevor man innerhalb des Containers Netzwerk-Server wie ssh-server installiert. Wenn man sich aus der Console wieder ausloggen will, beachtet die Meldung beim einloggen, das ist auf die Tastatursequenz <Ctrl+a q> gelegt.
Ein weiteres Problem, das ich hatte: Die Standardroute war nicht gesetzt. Ich musste sie händisch mit ip r a default via 10.80.80.1 dev eth0 setzen, um das Netzwerk im Container verwenden zu können. Das dürfte damit zusammenhängen, dass netbase nicht installiert worden ist. Wenn man es installiert, wird die Standardroute beim Hochfahren des Containers automatisch gesetzt.
Damit solltet ihr loslegen können, es gibt natürlich noch einiges zu erforschen und auszuprobieren. Tatsächlich wird empfohlen, sich einen Tarball von vm0 zu erstellen, nachdem man die grundlegenden Einstellungen und die gewünschten Basiskomponenten installiert hat, um nicht immer und immer wieder von Null zu beginnen. Tut dies, nachdem ihr den Container heruntergefahren habt, entweder über halt aus einer Shell des Containers heraus oder über sudo lxc-stop -n vm0. Der Tarball kann dann in ein anderes Verzeichnis extrahiert werden und benötigt nur minimale Änderungen in den Dateien config und rootfs/etc/network/interfaces, um keine Überschneidungen mit anderen Containern zu generieren (lxc.rootfs, lxc.mount.entry, lxc.utsname, lxc.network.hwaddr und ipv4-Adresse).
Zum Beschränken der Container, man kann dies dynamisch über das cgroup-Dateisystem machen, und es permanent über die Datei config bewerkstelligen. Dazu empfiehlt sich man lxc.conf zu (unter anderem) diesen Einstellungen zu lesen.
Genießt es, verwendet es, probiert herum. Mit sudo lxc-checkconfig sieht man, was der Kernel für die LXCs tatsächlich unterstützt. Euch wird höchstwahrscheinlich das missing beim Memory-Controller auffallen, dies wird im Debian-Fehlerbericht 534964 verfolgt.
Wie Paul Wise bereits gebloggt hat, wird es am kommenden Freitag abend ein Treffen im IRC des Debian/Ubuntu-Games-Teams geben. Es wird am 18 März um 21:00 UTC in #debian-games auf irc.oftc.net stattfinden, falls ihr also daran interessiert seid, dem Games-Team wieder Leben einzuhauchen, mitzuarbeiten oder euch fragt, wie ihr helfen könnt, kommt vorbei. Die Tagesordnung ist noch nicht endgültig, die Doodle-Umfrage dazu ist nach wie vor offen, falls ihr eure Vorlieben eintragen wollt.
Eine weitere Woche ist vorbei, jedoch war diese nicht so ertragreich wie die letzte. Meine Ausrede ist, dass ich mit privaten Dingen überrannt wurde: Wir haben ein Haus gekauft und damit begonnen, es zu säubern, damit es zu einem Zuhause werden kann.
Dies ist die Liste meiner zweiten Woche des Stable-RC-Bug-Squashings:
603846: LSB-Kopfzeilen für hal D-Bus Aktivierung aktualisieren, nicht für Squeeze relevant.
604299: bitte KDE 4 Portierung verwenden, nicht für Squeeze relevant.
608017: XLIB package is not available even after installation, tritt nur im Zusammenhang mit clisp 2.49 auf.
Mir ist bewusst, dass drei nicht viele sind, und es hat auch keinen großen Einfluss auf die Liste der Stable-RC-Fehler, in der derzeit 172 offene RC-Fehler für Squeeze aufgelistet sind. Ich kann dies nur darauf zurückführen, dass seitdem neue Fehler gemeldet wurden, da ich weiß, dass ich hier nicht alleine kämpfe. Ich wurde von zumindest zwei anderen Personen in der letzten Woche angeschrieben, die hier auch Zeit investieren.
Hauptsächlich als Referenz für mich selbst ist der derzeit höchste gemeldete Fehler in der Liste 618295. Das sollte mir helfen, eine Zahl für neu gemeldete Fehler auszumachen (wenn man Severity-Änderungen in älteren Fehlernummern ignoriert).
In Ordnung, der Stress des Releases und die Nachwirkungen der neuen Website nimmt langsam ab. Wir sind sogar während der Einführung zur Kategorie Outstanding Contribution to Open Source/Linux/Free Software der diesjährigen Linux New Media Awardsexplizit erwähnt worden.
Da das Webmaster-Team zur Zeit weitaus aktiver und lebendig ist, verlagere ich einen Teil meiner Anstrengungen wieder zum Stable-RC-Bug-Squashing. Ich kam zum Schluss, dass die Arbeit an Lenny-RC-Fehler nicht sonderlich viel Dankbarkeit oder tatsächlichen Nutzen bringt, und da meine Zeit durchaus beschränkt ist, bin ich dazu übergegangen, an Squeeze-RC-Fehler zu arbeiten. Dies ist die Liste der Fehler, die ich vergangene Woche erschlagen habe (tatsächlich hab ich sie nur als ungültig/nicht für squeeze relevant markiert):
549054: Verwendet noch gmime2.2, nicht für Squeeze relevant.
549056: Verwendet noch gmime2.2, nicht für Squeeze relevant.
549057: Verwendet noch gmime2.2, nicht für Squeeze relevant.
549058: Verwendet noch gmime2.2, nicht für Squeeze relevant.
554310: FTBFS mit binutils-gold, nicht für Squeeze relevant.
554557 FTBFS: undefinierte Referenz zum Symbol 'gzclose', schlägt in Squeeze nicht fehl.
596569: Hängt von xview ab, nicht für Squeeze relevant.
Ich hoffe, den Schnitt für einige Wochen halten zu können (derzeit sind 168 RC-Fehler in Squeeze aufgeführt), und hoffentlich wird dies auch andere dazu anspornen, unser stabiles Release zu unterstützen statt nur in unstable zu arbeiten.
Ich glaube, nicht sonderlich viele Leute, die dieses Blog lesen, kennen den Namen, obwohl er zweifelsohne einer der größten Entertainer war. Viel Filme, seine eigene Fernsehshow und eine enorme Anzahl von Alben machten ihn weit über die Grenzen von Österreich - seiner Heimat - hinaus bekannt. Vergangenen Samstag ist er im Alter von 84 Jahren gestorben, gestern war sein Begräbnis. Dies ist ein ihm gewidmeter Spezialeintrag. Peter, wir werden dich vermissen.
Die süßesten Früchte (1952): Er war zu dem Zeitpunkt immer noch recht jung, He was still rather young at that time but it already shows his great talent, both in acting and in singing.
Mamma di Mandolin (1956): Another great excerpt from a movie in which he starred.
5 Gruende, warum Debian Unstable Nicht fuer End-Benutzer ist
Debian Unstable wird nicht als Produkt für End-Benutzer erachtet, und zwar aus sehr guten Gründen. Es dürfte hier einige Misverständnisse geben und Leute, die End-Benutzer zu Unstable überreden wollen. Dieser Blog-Eintrag versucht die angesprochenen Behauptungen zu erläutern und ins richtige Licht zu rücken.
1. Es enthält hauptsächlich stabile Versionen der Software
Der kritische Teil hier ist das Wort hauptsächlich. Ja, Entwicklern wird nahe gelegt, nur Pakete nach Unstable hochzuladen, die sie für das nächste stabile Release als passend erachten. Es gibt dazu jedoch keine harte Anforderung und niemanden, der Türsteher spielt, um das sicherzustellen. Es gibt auch eine nette Anzahl an Paketen, die entweder VCS-Snapshots oder Entwicklungszweige verfolgt, und nur die Zeit kann sagen, wie stabil diese Releases tatsächlich sind. Dies der primäre Grund, warum es eine Verzögerung von einigen Tagen gib, bevor ein Paket nach Testing wandern kann.
2. Es zerfällt nicht jeden Tag auf üble Art
Das ist richtig – aber wenn man es genau betrachtet, bedeutet dies, dass es manchmal durchaus auf üble Art bricht. Und wenn man dann nicht weiß, wie man von dort weiter kommt, inklusive dem Ort der Maintainer-Skripte und wie man diese im Zweifelsfall editieren muss, oder sogar wie man auf ein Rescue-System zurück greift, hat man Probleme.
3. Es ist die Basis von anderen Distributionen
Das ist für sich gesehen ebenfalls korrekt, aber es erwähnt nicht die Tatsache, dass diese anderen Distributionen einiges an Einsatz in die Qualitätssicherung stecken, um um die bösesten und nervigsten Fehler herumzuarbeiten, die Unstable immer wieder betreffen.
4. Es ist nicht grundsätzlich weniger sicher als Stable oder Testing
Es ist jedoch auch nicht sicherer als Stable oder Testing. Und dies ignoriert auch die Tatsache, dass einige Sicherheitsprobleme nicht mal nach Stable oder Testing kommen, sie betreffen nur Unstable und müssen nur dort behoben werden.
5. Ich verwende es auf meinem eigenen Rechner
Dies ist der Grund, den ihr am Meisten ignorieren solltet. Jene Leute, die Unstable verwenden, sind häufig tief in die Betreuung von Debian eingebunden, wissen wie man Maintainer-Skripte schreibt, wissen wo sich diese im Problemfall befinden, wissen wie man ein Rescue-System im Fall von Bootloader- und Kernel-Problemen handhabt. Denkt einfach darüber nach, ob ihr euch auf der selben Wissensebene seht wie jene Person, die den Blog-Artikel geschrieben hat, die dies als ein überzeugendes Argument verwendet hat.
Schlussfolgerung: Geschichten haben immer mehrere Wahrheiten. Wenn ihr abenteuerlustig seid, herausfinden wollt, was passiert und einen Hang dazu habt, Dinge zu untersuchen, die schief laufen, verwendet ihr vermutlich Unstable bereits und meldet die Fehler, die ihr unterwegs entdeckt. Wenn ihr jedoch andererseits euren Rechner nur verwenden wollt, nicht alle paar Tage um (kleinere) Fehler herumarbeiten wollt, solltet ihr eher bei jenem Release bleiben, das tatsächlich den Zweck hat, die Bedürfnisse von End-Benutzern zu erfüllen: Stable.
Es ist schon wieder über ein Monat her, seit ich das letzte Mal eine Band vorgeschlagen habe. Mehr als nur überfällig. Heute drängte sich diese Band wegen einer Diskussion wieder in mein Bewusstsein und ich möchte sie mit euch teilen: The Chemical Brothers. Daher hier nun ohne weiteres Gerede die Lieder:
Galvanize: Dieses Lied hat in mir die Liebe zu der Band erweckt, und es ist immer noch großartig motivierend.
Hey Boy Hey Girl: Eines ihrer älteren Lieder, das ebenfalls bekannt sein dürfte.
The Test: Nicht nur ein nettes Lied sondern auch ein enorm grandioses Video!
Am 24. Oktober waren wir am Konzert von Unheilig. Es war sehr berührend, selbst wenn die Tonqualität des Veranstaltungsort sehr enttäuschend war. Hier nun die üblichen drei Lieder, die ich in der Regel von Bands anbiete, die ich euch vorstelle:
Mein Stern: Obwohl es nicht mein Stern in den Bildern ist, verursacht mir das Lied nach wie vor Gänsehaut.
Geboren um zu Leben: Er hat dieses großartige Lied für seinen besten Freund geschrieben, der nicht mehr lebt.
An deiner Seite: Ein weiter einfach nur großartiges Lied. Lasst es eure Seele berühren.
Ich bin mir darüber im klaren, dass all diese Lieder eher emotionell und ziemlich ruhig sind. Unheilig hat auch eine viel härtere Seite. Meine aktuelle Stimmung ist jedoch sehr emotionell, was auch der Grund für diese Auswahl ist.
Wie die Meisten von euch vermutlich wissen, war ich vergangene Woche auf der openSUSE-Konferenz. Ich habe Debian durch meinen Vortrag über Debian - Das Projekt und seine Ressourcen vertreten, der die Dienste und Ressourcen behandelt hat, die auch für andere Distributionen verwendbar und nützlich sind. Die Einladung zum Einschicken von Vorträgen wurde an verschiedene Projekte und Distributionen verschickt, da das Thema der Konferenz auf Collaboration across Borders (Zusammenarbeit über Grenzen hinweg) festgelegt war. Mein Eindruck war, dass sehr wenige Distributionen dieser Einladung gefolgt sind, ich bin mir nur über ein paar Fedora-Leute bewusst, die teilgenommen haben. Vincent Untz von GNOME hat eine gemeinsame Keynote mit Cornelius Schumacher von KDE abgehalten.
Der Abriss meines Vortrags und die Folien sind auf der Konferenz-Website verfügbar. Der Vortrag ist gut angekommen und interessierte Leute haben zu einigen der Dienste Fragen gestellt wie z.B. wie unser Buildd-Netzwerk funktioniert, oder ob der Screenshots-Dienst auch Unterstützung für lokalisierte Bilder bietet, oder ob es für allgemeinere Verwendung in nicht-Debian-basierten Distributionen erweiterbar sei.
Ein Thema wurde im Zusammenhang mit dem whohas-Werkzeug aufgebracht: Eine Abbildungs-Schicht/-Werkzeug/-Datenbank für Paketnamen. Wir weichen vom Namensschema der ursprünglichen Entwickler aus Konsistenzgründen ab, wie in unseren Namensschemata für Bibliotheken, Perl- und Python-Paketen zu sehen ist. Andere Distributionen haben ähnliche Ansätze, aber andere Namensschemata. Um distributionsübergreifene Werkzeuge wirklich nützlich zu machen, ist eine Zwischenschicht notwendig, die den Paketnamen einer Distribution auf eine andere abbilden kann. Eine Idee dafür, die eingeworfen wurde, war es, die Upstream-Homepage zu verwenden, aber nicht alle Pakete besitzen eine ordentliche Homepage, einige sind nur in Git-Repositories vorhanden, andere würden entweder zur Projekt-Seite auf Sourceforge verlinken statt zur Homepage des Projekts, und weitere verzwickte Probleme. Etwas eindeutiges ist hier ganz klar notwendig und muss in den Metadaten der Pakete gespeichert werden.
Abgesehen von meinem Vortrag und der gelegentlichen Erwähnung von openSUSE ist auf meinem Desktop, aber auf meinem Server läuft Debian ist mir aufgefallen, dass das Getränk von openSUSE deren eigenes Bier ist. Geschmack ist ein heikles Thema, persönlich bevorzuge ich unseren Debian-Wein. Und ich habe die Chance verpasst, sie zu Mao zu verführen, ich hab meine Spielkarten zu Hause vergessen. Ich hoffe, auf einer anderen Veranstaltung eine zweite Chance dazu zu bekommen.
In den nächsten Tagen findet die openSUSE-Konferenz in Nürnberg/Deutschland statt. Das Thema der Konferenz wurde auf Collaboration Across Borders (Zusammenarbeit über Grenzen hinweg) festgelegt und dank des Themas haben sie andere Distributionen eingeladen, Vorträge einzureichen. Da ich mich im Derivatives Frontdesk engagiere, hat mich zack gefragt, ob ich nicht einen Vortrag einreichen wolle. Da ich üblicherweise schwer nein auf solche Fragen sagen kann, wird dies nun auch passieren.
Mein Vortrag wird im Distributions-Track am Donnerstag Nachmittag stattfinden, der Titel ist Debian – The Project and its Resources. Die Ressourcen, die ich behandeln werde, sind jene, die für andere Distributionen ebenfalls sehr nützlich sein können, und vergangenen Donnerstag hab ich den Vortrag bei unserem lokalen DebiennaTreff getestet und dadurch weitere Ideen und Rückmeldungen erhalten, um diese in den Vortrag einzuarbeiten. Vielen Dank, Jungs!
Unglücklicherweise wird es anders als wir es in Debian gewöhnt sind (extrem riesen tollen Dank an das Video-Team!!!) von der Konferenz kein Streaming und auch keine Aufnahmen der Vorträge geben, soweit mir das mitgeteilt wurde. Daher müsst ihr euch beeilen, vorbeizuschauen, oder aber mit den Folien zufrieden sein, die ich nach dem Vortrag veröffentlichen werde. Es ist das Beste, das ich anbieten kann.
Ich habe das folgende als Vorwort für das großartige Buch Open Source Projektmanagement von Michael Prokop geschrieben. Leider hat es mein Vorwort aufgrund verschiedner Umstände nicht mehr zeitgerecht ins Buch geschafft. Da ich keine Person bin, die bereits geschriebenes Material verwirft, gibt es das nun hier zu lesen. Eventuell bringt es dich dazu, dir eine Kopie des deutschsprachigen Buches zu besorgen!
Das Ganze ist mehr als die Summe der Einzelteile
Als ich vor einigen Jahren Mika auf einer Linux-Veranstaltung zum ersten Mal getroffen hatte, merkte ich recht rasch, dass in ihm einiges an Potential steckt. Seine Art, Fragen zu stellen und an Dinge heranzugehen, imponierte mir. Man traf sich immer wieder auf Veranstaltungen, stieß in verschiedenen Projekten aufeinander, und wusste, dass das Ergebnis Hand und Fuß haben würde.
Irgendwann im Jahr 2004 war es, da gab es eigentlich nur Knoppix als Live-CD. Die war mir jedoch immer schon ein wenig zu behände, da ich KDE nie sonderlich leiden konnte und mir auch OpenOffice.org zu schwergewichtig war. Ich war nunmal seit einem Jahr bei einem Internet-Provider tätig, fühlte mich auf der Textkonsole wohl und es fehlten mir auf Knoppix die Werkzeuge, mit denen ich täglich zu tun hatte.
Oft entstehen aus Frustration über den Status Quo die besten Projekte. Und so spielte ich mit dem Gedanken, eine Sysadmin-Live-CD zu erstellen. Dabei gab es jedoch ein Problem: Just zur selben Zeit hatte Mika bereits damit begonnen. Und eines war mir bewusst: Mit ihm um die bessere Live-CD zu konkurrieren wäre ein verlorenes Rennen gewesen. Deswegen hab ich mich seinem Team angeschlossen und nach bestem Wissen und Gewissen mitgeholfen. Schon alleine seine Namenswahl zeigte, dass er der richtige für den Job war: Grml – ein Ausruf der Frustration, die auch er verspürt hatte, sprach so vielen anderen aus der Seele.
Doch es war nicht nur die Namenswahl, die zeigte, dass Mika der richtige für den Job des Projektleiters war. Es ist immer die Summe der Einzelteile, auch wenn sie noch so gering erscheinen mögen. Er schaffte recht rasch ein erstes Release, und im Zuge dessen auch eine Veranstaltung, die als Rahmen für das Release der ersten Version passend war: Die OS04 – ein Open-Source-Event, das Jon Maddog Hall als Keynote-Speaker gewinnen konnte.
Mika schaffte es durch seine offene Art, weitere Mitstreiter an Board zu holen. So wuchs das Team über die Jahre hinweg, weitere regelmäßige Releases ließen auch die Fangemeinde anwachsen, und das nicht nur durch die kreativen Release-Namen – die sicher auch mit eines der Einzelteile sind, die für den Erfolg zuständig sind. Er hatte auch immer ein offenes Ohr für Vorschläge zu neuen Tools, die den Umfang komplettierten.
Die gelebte Offenheit hat unter anderem auch dazu geführt, dass weitere Live-CDs auf dem Grml-Build-System aufsetzen. JUXlala 2.0, das Live-System für Vorschulkinder, sei nur als eines der Beispiele genannt.
Warum schreibe ich hier primär über Grml, Schleichwerbung kann man sich wohl auch billiger besorgen? Ich schreibe es, weil Grml ein hervorragendes Beispiel für den gelebten Inhalt dieses Buches ist. Auch wenn jedes Projekt anders ist, ist es trotzdem genau die Summe der Einzelteile, die ein Projekt zum Erfolg führt. Genau auf diese Einzelteile wird in diesem Buch eingegangen – und können für das jeweilige Projekt abgewägt und entsprechend umgesetzt werden.
Viel Erfolg – egal ob im Großen oder Kleinen.
Rhonda
Die Leute fangen an sich zu wundern, warum die Auszeit für Passwörter bei sudo in squeeze seit neuestem so kurz ist. Der Grund dafür ist eine Änderungen in den Voreinstellungen. Die folgende Option hat ihren Standardwert geändert:
tty_tickets
Falls gesetzt müssen sich Nutzer auf tty-Basis authentifizieren. Üblicherweise verwendet sudo ein Verzeichnis im Ticket-Verzeichnis mit dem selben Namen des Nutzers, der es aufruft. Wenn dieser Schalter aktiv ist, verwendet sudo in diesem Verzeichnis eine nach dem tty benannte Datei, auf dem der Nutzer angemeldet ist. Dieser Schalter steht standardmäßig auf an.
Um es zurückzuändern, könnt ihr die folgende Zeile in eure sudoers-Datei hinzufügen:
Defaults !tty_tickets
Bitte beachtet, dass die Änderung der Voreinstellung aus Sicherheitsüberlegungen vorgenommen wurde. Es könnte sein, dass ihr nicht immer alle ttys seht, auf denen ihr angemeldet seid und andere könnten darauf zugreifen (wie z.B. bei sudo auf entfernten per SSH verbundenen Rechnern). Verwendet es mit Vorsicht, für den lokalen Rechner ohne entfernte Benutzer könntet ihr jedoch drüber nachdenken, es zu deaktivieren.
Ich hoffe, es hilft! Tatsächlich wurde dieser Blog-Eintrag durch eine Frage auf ask.debian.net angespornt, einem neuem Dienst im Debian-Eco-System.
Das Backports-Team freut sich, die Verfügbarkeit einer neuen Suite auf Backports bekannt geben zu dürfen: lenny-backports-sloppy. Bitte lest diese Ankündigung sorgfältig, bevor ihr in Erwägung zieht, es zu verwenden und was das bedeutet.
Der Hintergrund
Ihr dürftet euch fragen: Was ist das eigentlich? Lasst es mich erklären. Während dem Etch-Release sind Diskussionen auf der Backports-Liste aufgekommen mit zwei konträre Gruppen:
Eine Seite erwartete, immer von sarge + sarge-backports nach etch ohne backports aktualisieren zu können,
andere wollten selbst nach dem Release neue Versionen von Paketen reinfließen sehen und hatten kein Problem damit, von sarge + sarge-backports nach etch + etch-backports hochzuziehen.
Der Standpunkt zu dieser Zeit war es, Pakete aus testing auch nach dem Release aufzunehmen, was nicht mehr etch sondern lenny war.
Die selbe Diskussion kam vor dem Lenny-Release auf, und da wir ein kommendes Squeeze-Release vor uns haben, haben wir intern diskutiert, wie man diese langen und ermüdenden Diskussionen abwenden könnte, da beide Gruppen gute Gründe für ihre Meinung haben, die nicht ignoriert werden sollten. Daraus resultierte die Idee für lenny-backports-sloppy.
Die Änderung
lenny-backports-sloppy wird die Gruppe bedienen, die von lenny + lenny-backports auf squeeze + squeeze-backports hochziehen werden. lenny-backports ist nur für Pakete von squeeze gedacht, selbst nach dem Release. Technisch gesehen bedeutet das, dass es für Uploads nach dem Release von squeeze eingefroren wird und manuelle Genehmigung bedarf (für z.B. Point-Release-Aktualisierungen oder Sicherheits-Aktualisierungen, die während dem Release-Zyklus von Squeeze passieren), während lenny-backports-sloppy Pakete von wheezy akzeptieren wird. Ein Hochladen nach lenny-backports wird nach dem Squeeze-Release vom Debian-Backports-Team genehmigt werden müssen, genauso wie auch das Hochladen nach lenny derzeit vom Release-Team genehmigt werden muss.
Während lenny-backports-sloppy bereits angelegt ist und funktioniert, bitten wir euch, Pakete nicht ohne vorheriger Rücksprache mit dem Backports-Team hochzuladen. Dies ist gedacht um sicherzustellen, dass die Uploader sich über die Erwartungen klar sind, die damit einher gehen: Das Paket soll eine gute Chance haben, in das nächste Debian-Release aka Wheezy einzufließen, und dass die Uploader gewillt sind, sich um das Paket in der anstehenden Suite squeeze-backports nach dem Release von squeeze zu kümmern, um das Upgrade zu ermöglichen.
Wir freuen uns ebenfalls bekanntgeben zu dürfen, dass der erste Upload nach lenny-backports-sloppy bereits passiert ist. Ab nun wird es euch möglich sein, Postgresql 9.0 (das es nicht mehr nach Squeeze geschafft hat) von lenny-backports-sloppy zu installieren.
Zur Verwendung
Wenn ihr lenny-backports-sloppy verwenden wollt, müsst ihr sowohl lenny-backports als auch lenny-backports-sloppy zu eurer sources.list hinzufügen. Backports von lenny-backports-sloppy können von Paketen in lenny-backports abhängen.
deb http://backports.debian.org/debian-backports lenny-backports main
deb http://backports.debian.org/debian-backports lenny-backports-sloppy main
Über Backports
Ihr verwendet Debian stable, da ihr den stabilen Debian-Zweig bevorzugt. Es funktioniert prächtig, es gibt jedoch nur ein Problem: Die enthaltene Software ist ein wenig veraltet im Vergleich mit anderen Distributionen. Hier setzt Backports an.
Backports sind erneut kompilierte Pakete von testing (primär) und unstable (nur in Ausnahmefällen, z.B. bei Sicherheitsaktualisierungen), damit sie ohne neue Bibliotheken (wo möglich) in der stable-Debian-Distribution funktionieren. Es wird empfohlen, einzelne Backports auszuwählen, die die Bedürfnisse abdecken, und nicht alle verfügbaren Backports zu verwenden.
Danke für's Lesen soweit, und genießt es!
Rhonda im Namen des Backports-Team
Wenn ich es durch diese Woche schaffe, dann wegen diesen besonderen Leuten in meinem Leben. Sie helfen mir durch dick und dünn, sie glauben an mich, sie sind für mich da. Es gibt eine universelle Bezeichnung für sie, Freunde. Der Begriff in seiner wahren Bedeutung, in seiner ursprünglichen Bedeutung, nicht in dem pervertiertem Sinn, den Seiten wie Facebook euch einreden wollen und ihn auf zufällige Zuschauer anwenden. Man geht für jene nicht so weit wie für wahre Freunde, lasst euch also von ihnen nicht die Bedeutung des Wortes stehlen.
Da Musik für mich eine besonders treibende Kraft hat und dieses Lied mich zum Heulen bringt, ist es das, was ich meinen Freunden schicken möchte, die mich dazu motivieren, weiterzumachen: That's What Friends Are For. Und da dieses Lied so besonders ist, möchte ich es nicht in zwei weiteren, die ich sonst immer dazu werfe, untergehen sehen, dieser Blog-Eintrag ist sowieso in meiner persönlichen Ecke. Es gibt jedoch ein zweites Video einer Live-Version, die meiner Meinung nach einiges hinzufügt, sie enthält gegen Schluss ein kurzes Video mit Dionne Warwick.
Ich vermute, es ist wieder an der Zeit, eine weitere Band zu erwähnen. Dieses Mal präsentiere ich euch Garbage. Ich liebe sie, aber man sollte vorsichtig sein, in welcher Stimmung man ist, wenn man sie anhört; es ist möglich, dass sie einen in eine Richtung führen, in der man sich im Augenblick nicht wohl fühlt.
Bleed Like Me: Wenn ihr sorgfältig auf den Text der zweiten Strophe achtet, müsste euch klar sein, warum ich dieses Lied liebe.
The World Is Not Enough: Man könnte behaupten, eine Band hätte es geschafft, wenn sie ein Titellied für James Bond geschrieben hat. Genau das ist es.
Only Happy When It Rains: Vermutlich das bekannteste Stück von Garbage. Verflucht nett, super Musik und Groove für Aussage, die es enthält.
Einige Zeit ist vergangen, seit wir es unter die Marke von 1000 RCs in stable geschafft haben. Vergangenes Wochenende haben wir den nächsten Meilenstein geschafft, soll heißen, wir sind jetzt unter 900! Offensichtlich hat mein Einsatz während des RCBC uns dem Ziel ein hübsches Stück näher gebracht, aber ich mag es alleine mir zugeschrieben sehen.
Der letzte Schritt, der uns unter die 900 stoßen ließ, war ein Ereignis des vergangenen Wochenendes: Die aktuelle Zwischenveröffentlichung von Lenny. Man darf nicht vergessen, dass das BTS proposed-updates nicht kennt und Reparaturen, die dorthin hochgeladen werden, daher erst geschlossen werden, wenn sie den Hauptpool erreichen – was der Grund für Zwischenveröffentlichungen ist. Es waren um die 25 RC-Fehler, die dadurch geschlossen wurden. Ich habe nicht überprüft, wem aller dafür zu danken ist, aber wenn man sich die Liste der nicht-DSA-Pakete ansieht, sind einige Perl-Pakete und zumindest zwei Font-Pakete zu finden. Danke an die entsprechenden Teams für die Mithilfe!
Ich werde hier weiterarbeiten, falls ihr also denkt, es ist eine gute Idee, könnt ihr sie gerne flattrn. Ich denke, dieses Zitat spiegelt die Motivation dahinter ziemlich gut:
<jwilk> Yay, only 900 bugs to fix and we can release lenny! Oh wait...
Ich habe ebenfalls damit begonnen, flattr zu testen. Es ist eine soziale Micro-Bezahl-Seite, und die Ähnlichkeit des Namens mit dem Wort flatter (englisch für schmeicheln) ist beabsichtigt. Der Dienst ist dafür gedacht, Monat für Monat in kleinen Beträgen jenen "Dingen" danke zu sagen, die man mag. Eines dieser Dinge, die ich angelegt habe, ist mein Blog – ihr könnt den Link dazu unter jedem Beitrag finden. Um jemanden flattrn zu können, muss man sich ein Konto anlegen und Geld einzahlen. Anschließend ist es möglich, den flattr-Knopf-Links zu folgen. Falls ihr mein Blog auf meiner Webseite lest und JavaScript aktiviert habt, müsst ihr lediglich auf den flattr-Teil des Bildes klicken (nicht auf die Nummer), um das zu tun. Wenn ihr es jedoch über meinen Feed lest oder JavaScript deaktiviert habt, müsst ihr auf der flattr-Seite ein zweites Mal klicken, um das flattrn passieren zu lassen.
Ein weiteres Ding, das ich erstellt habe, ist Debian-Fehlerdatenbank: aufräumen. Ich verwende diesen Link in meinen Mails an das Debian-BTS für meinen Einsatz zur Bereinigung der stable-RCs, oder um Fehler korrekt zu schließen, die nicht archiviert werden. Mit Hilfe der UDD habe ich mir hilfreiche Übersichtsseiten erstellt, die mir Fehler aufzeigen, die dafür heranzuziehen sind.
Das dritte Ding, das ich angelegt habe, betrifft Paket-Betreuung. Wenn euch eines der Pakete, die ich betreue, gefällt, und ihr mir dafür danken wollt, dass ich mich ordentlich darum kümmere, seid dazu eingeladen, diesem Link zu folgen. Bitte bedenkt jedoch, dass dies nicht eine Würdigung von Upstream darstellt – wenn eines der Projekte, die ich für Debian paketiere, selbst flattr verwendet, solltet ihr diese auf jeden Fall (ebenso) selbst flattrn.
Zu Upstream-Projekten, die flattr verwenden: Eines der Pakete, in das ich durchaus sehr viel Anstrengungen investiere, hat damit begonnen, flattr zu verwenden: wesnoth. Sie haben den flattr-Knopf auf ihrer Hauptseite auf wesnoth.org untergebracht, hier gibt es den direkten Link zu ihrem ersten und allgemeinen Ding: The Battle for Wesnoth.
Seid bitte daran erinnert, dass die Dinge, die ihr in einem vergangenen Monat geflattrt habt, im nächsten Monat erneut flattrn könnt. Dies betrifft vor allem allgemeine Dinge, wie ich sie derzeit verwende. Andere erstellen Dinge für jeden einzelnen Blog-Eintrag, oder ganz spezielle Aufgaben, um es den Leuten zu ermöglichen, sie öfters in einem Monat zu flattrn und so ein größeres Stück vom Kuchen abzubekommen. Beachtet daher, welche Dinge allgemeiner Natur sind und kehrt gegebenenfalls zu ihnen zurück.